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Smart Metering - offene Standards
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Zukunftssicheres Smart Metering mit offenen Standards

Die aktuelle Gesetzgebung der Europäischen Union fordert ein Umdenken bei Stromversorgern und Endkunden. Dabei entstehen aktuell unterschiedliche Lösungsansätze für Smart Metering. Und noch ist nicht absehbar, welche Konzepte nach einer ersten marktlich-technischen Konsolidierung Bestand haben werden. Für die von emlix im Auftrag des Smart Watts-Projektes entwickelte Basissoftware für so genannte Smart Metering Gateways sind neben den hohen Sicherstandards Flexibilität und Erweiterbarkeit daher ganz grundsätzliche Design-Kriterien, um eine Zukunfts- und Investitionssicherheit zu gewährleisten.


Die Basissoftware

ist kompatibel mit zahlreichen Strom-, Gas, Wasser- und Wärmezählern.
ermöglicht ein Multi-Mandanten-Management
ist weitest gehend Hardware-abstrahiert
kann an unterschiedliche Abrechnungsstellen angepasst werden
ist sowohl Bindeglied zu den Versorgern (Abrechnungsstellen) als auch in die Wohnung des Kunden (Ansteuerung eines Displays "im Wohnzimmer") und somit zu Home Automation-Anwendungen
ist grundsätzlich vorbereitet für denkbare Smart Grid-Funktionalitäten
ist Open Source Software, sodass keine Abhängigkeit von einem Software-Lieferanten entstehen kann.

Diese Anpassungsfähigkeit an die Gateway-Hardware sowie Zähler "nach unten" und an die Datenzentralen der Abrechnungsstellen "nach oben" ist ein wesentlicher Baustein für die Zukunftsfähigkeit der Basissoftware. Ebenso wichtig ist das sehr leistungsfähige Sicherheits- und Update-Konzept.
Datensicherheit und Datenschutz sind obligatorische Forderungen sowohl gemäß Eichrecht als auch gemäß Datenschutzgesetz und Bundesamt für Datensicherheit in der Informationstechnologie (BSI). Verbrauchsdaten gelten als personenbezogene Daten und sind somit schützenswert. Die zuverlässige Übertragung und Zuordnung der Verbrauchsdaten zu einem Anschlussnutzer ist zudem Grundlage einer korrekten Abrechnung.


BSI-konforme Sicherheitsstandards

Bei der Basissoftware kommen offene Sicherheits-Standards und Sicherheitsmechanismen zum Einsatz, die durch das BSI empfohlen werden. Ebenso folgen die Prozesse der Datenübertragung vom und zum Gateway validierten Verfahren. Wesentlich ist dabei beispielsweise, dass das Gateway nicht ständig "online" und somit für Angreifer im Netz sichtbar ist. Stattdessen meldet es sich zyklisch bei einer berechtigten Stelle, die erst daraufhin Daten abrufen und bereit stellen kann.
Dieses Verfahren ist gleichzeitig Bestandteil des sicheren Update-Konzeptes, dass per Fernwartung folgende Prozesse ermöglicht:


Update der Bestandteile der Basissoftware, die nicht der Eichpflicht unterliegen
Update von Applikationen, die auf der Basissoftware laufen
Konfigurations-Updates (etwa Tarifwechsel, Kundenwechsel, neue Zähler,...)

Bei Software-Updates muss jedes Paket von einer vertrauenswürdigen Instanz signiert sein. Bei jeglichem Fehler wird der Update-Vorgang sofort abgebrochen und es erfolgt der Roll-back auf die vorhergehende, lauffähige Version.
Das Applikations-Framework der Basissoftware sowie der Update-Mechanismus erfordern einen mehrstufigen Freigabeprozess für jede einzelne Anwendung. Diese kann mit jeweils spezifischen Berechtigungen versehen werden. Ebenso ist die Inanspruchnahme von Ressourcen reguliert, sodass keine Applikation die Gateway-Funktionalität stören kann.


Plattform für Mehrwertapplikationen

Durch das leistungsfähige Update-Konzept bildet die Gateway-Basissoftware gleichzeitig eine zukunftssichere Plattform für Mehrwertapplikationen ähnlich den so genannten Apps aus der Welt der Mobiltelefone. Anbieter unterschiedlicher Sparten bietet das die Möglichkeit, sich durch interessante Anwendungen am Markt zu differenzieren und so eine verbesserte Kundenbindung zu errreichen. Das Gateway wird zur Schnittstelle in das Wohnzimmer des Verbrauchers. Denkbare Anbieter solcher Applikationen sind beispielsweise:


Stadtwerke und andere Versorger
Home Automation-Anbieter
Weiße Ware-Hersteller
Gateway-Hersteller
eMobility-Anbieter (Ladestatus des Autos im Keller)
Anbieter weiterer Mehrwertdienste, die über das Gateway auf einem Display im Wohnzimmer dargestellt werden können (z.B. Wettervorhersage)

Um diese Erweiterbarkeit  sowie Konfigurations-Updates via Fernwartung sicherstellen zu können, existiert als weiterer Baustein in der (Sicherheits-) Kette ein Release- und Konfigurationsmanagement-Prozess, der wiederum kompatibel mit den Prozessen diverser Abrechnungstellen ist. Über dieses Konzept wird gewährleistet, dass


nur Software-Updates zum Download durch die Gateways angeboten werden, die geprüft und freigegeben sind
nur autorisierte Konfigurations-Updates zum Download angeboten werden
der Kern der Basissoftware mit grundlegenden Funktionalitäten konstant gepflegt und stabil gehalten wird.

Aktuell befinden sich mit der Basissoftware ausgestattete Smart Metering Gateways im Roll-out in diversen Feldtests. Für weitere Hersteller von Smart Metering Gateways wird die Basissoftware adaptiert. Diverse Netzinfrastruktur-Anbieter und Abrechnung-Dienstleister entwickeln bereits Schnittstellen zu dieser Lösung.



Ihr Ansprechpartner


emlix Solutions-Team
Tel +49 (0) 551 / 306 64 - 0
solutions [at] emlix.com