 | 
|
 |  e2 factory: Eigenschaften und Leistungsmerkmale
 Langfristige Reproduzierbarkeit (auch bei Standort-übergreifendem Arbeiten)
 | e2 factory bietet eine systematische Trennung von Source Code Management System und Bauprozess: Gleichzeitig bildet e2 factory die zuverlässige Klammer zwischen Source Code- und Bauprozess-Management.
|  | Unabhängigkeit des Bauprozesses vom Entwicklungsrechner: Alle Bestandteile des Systems werden während des Entwicklungsprozesses kontrolliert und versioniert abgelegt.
|  | e2 factory unterstützt die zentrale einheitliche Datenhaltung.
|  | Das Konfigurationsmanagement umfasst Bauprozess und Bauumgebung des Gesamtsystems bis hin zur Produkterstellung. Ebenso wird die Projektkonfiguration selbst gespeichert, so dass jeder Stand eines Softwaresystems aus der Vergangenheit jederzeit vollständig reproduziert werden kann.
|  | Diese Eigenschaften sind auf jedem Rechner verfügbar, auf dem e2 factory installiert ist. Damit ist der Entwicklungs- und Bauprozess für alle beteiligten Entwickler gleichermaßen transparent.
|  | e2 factory ist in jeder Phase, in der dies notwendig ist, mit einem Versionskontrollsystem gekoppelt. Es bietet ergänzend zum SCM eine separate Versionsverwaltung für den Bauprozess.
|  | Der Bauprozess läuft unter kontrollierten Bedingungen ab.
|  | e2 factory verwendet hierfür einen chroot-Käfig, der ebenfalls in e2 factory als eigenständiges Projekt verwaltet wird. |
 Unabhängigkeit vom Source Code Management System (SCM)
 | Diverse SCM werden unterstützt, weitere lassen sich einbinden.
|  | Innerhalb eines Projektes können standardmäßig mehrere SCM unterstützt werden (auch pro Paket ein anderes).
|  | Vorhandene SCM Repositories lassen sich einbinden.
|  | Die SCM-Unabhängigkeit ermöglicht ein unmittelbares Nachverfolgen und Einbinden von Community-Entwicklungen in Hinblick auf das jeweilige Paket.
|  | Ebenso ist es ohne Einschränkungen möglich, beliebige Files (z.B. Original Source Archive) als Sourcen einzubinden und auf das Ablegen einzelner Sourcen in SCM-Systemen zu verzichten. Dies bietet sich an, wenn die Sourcen nicht verändert werden sollen.
|  | Das Einbinden von Files in ein SCM ist jederzeit möglich. |
 Effizientes Rebuild Management
 | Ein Software-System kann bereits während der Entwicklung stets mit dem minimal notwendigen Aufwand reproduzierbar gebaut werden.
|  | Der Entwickler kann das Management der durch ihn definierten Abhängigkeiten zwischen Paketen vollständig an das Werkzeug delegieren.
|  | Jedes Paket wird in einer chroot-Umgebung gebaut. Diese wird vor jedem Bauvorgang gelöscht und neu aufgesetzt. Dadurch sind unerwünschte Seiteneffekte zwischen Paketen auch in hektischen Projektphasen ausgeschlossen.
|  | Bauergebnisse können zentral gespeichert werden und sind somit für alle Beteiligten Entwickler verfügbar. Damit muss eine veränderte Software für das ganze Team nur noch genau einmal compiliert werden. |
 Hohe Konfigurierbarkeit und somit Flexibilität im Hinblick auf Projektanforderungen
 | e2 factory ermöglicht quasi beliebige Abhängigkeiten zwischen den Paketen.
|  | Einmal definierte Abhängigkeitsstrukturen werden automatisch berücksichtigt und gepflegt.
|  | Die einmalige, flexible Definition von Meta-Paketen ermöglicht eine übersichtliche Projektstruktur und eindeutige Prozesse. |
 Verteilte Entwicklung (abhängig vom eingesetzten SCM)
 | Durch Caching werden die Anforderungen an die zugrunde liegenden Netzwerkstrukturen minimiert. Verteilte Entwicklung ist bei relativ schwacher Netzwerkanbindung möglich. |
 Flexible Definition eines Tool-gestützten Entwicklungsprozesses
 | e2 factory ermöglicht das Standardisieren von Entwicklungsabläufen und die Definition eines einheitlichen Workflows zwischen den Entwicklern eines Unternehmens oder auch mit Partnern. |
 Pflege von Produktfamilien/-varianten und Produktplattformen
 | Kundenapplikationen lassen sich nahtlos in e2 factory einbinden.
|  | Das durch e2 factory abbildbare Release Management ermöglicht die zuverlässige, langfristige Produktpflege und unterstützt Plattformstrategien: Es ist parallel möglich, die Plattform weiterzuentwickeln und einzelne Produkte auf der jeweils gewünschten (eventuell Vorläufer-) Basis zur Marktreife zu bringen. |
 Lizenzmanagement/Schutz des Kern-Know how
 | e2 factory unterstützt die GPL-konforme Distribution von Produkten.
|  | e2 factory ermöglicht die sichere und GPL-konforme Trennung zwischen Open Source Software und proprietärer Software, die möglicherweise Kern-Know how des Unternehmens enthält. |
 Weitere Features:
 | Minimierter Bauaufwand, dadurch höhere Effizienz: mitarbeiterübergreifend keine redundanten Bauvorgänge, keine Unsicherheiten bezüglich der Code Base
|  | e2 factory ist so konzipiert, dass die Portierung auf andere Betriebsysteme (z.B. Windows) möglich ist.
|  | e2 factory unterstützt beliebige Bauvorgänge/Workflows, sofern diese automatisierbar bzw. scriptbar sind.
|  | e2 factory ist nicht limitiert auf Linux und Open Source.
|  | e2 factory unterstützt den gesamten Entwicklungs- und Bau- und Zusammenstellungsprozess bis zum Softwaredeployment.
|  | e2 factory ist unabhängig vom Packaging Tool (z.B. rpm, *pkg).
|  | Das Format der Bauergebnisse ist nicht vorgegeben. |

Im Gegensatz zu den meisten anderen Build Systemen gibt e2 factory kein eigenes Paketformat vor. Es bietet aber die notwendigen Schnittstellen, um nahezu beliebige packaging Systeme zu verwenden. e2 factory stellt die exakte Reproduzierbarkeit eines Projektes sicher. Dazu müssen jeweils in der Zukunft folgende Bauvorgänge mit der zum Entwicklungszeitpunkt genutzten Version des Tools erfolgen. Gleichzeitig ist aber ein Umstieg auf eine neuere Version des Tools mit geringem Aufwand und Risiko möglich.  Systemvoraussetzungen:
 | 32 oder 64bit x86 Linux Distribution, z.B. ubuntu-8.10
|  | Es wird Software vorausgesetzt, die in den meisten aktuellen Linux Distributionen zur Verfügung steht, wie beispielsweise git, cvs, subversion (optional) |

|
 | 

|
 |