 uClinux und MMU-lose CPUs
Die MMU (Memory Management Unit) ist eine zentrale Einheit der CPU. Sie übernimmt vollautomatisch die Umsetzung virtueller in physikalische Speicheradressen. Dadurch garantiert sich den Schutz des Speichers vor fremdem Zugriffen und die exklusive Kontrolle der Hardware durch einen Betriebssystem Kernel. Grundsätzlich kann jedoch auf eine MMU verzichtet werden: Aus wirtschaftlichen und technischen Erwägungen kann der Einsatz einer MMU-losen CPU sinnvoller sein als der Einsatz einer CPU mit MMU. Die Entscheidung pro oder contra MMU wird einzig durch die Auswahl der CPU bestimmt. Eine CPU, die über eine MMU verfügt, sollte auch immer mit aktiver MMU betrieben werden. Bei einer CPU ohne MMU ist die Entscheidung klar. Linux unterstützt sowohl CPUs mit wie auch ohne MMU.
Beispiele für Prozessoren ohne MMU sind:

 | ARM7 z.B. LPC24xx von NXP
|  | Coldfire MCF52xx und MCF53xx von Freescale
|  | NIOS2 Softcore CPUs von Altera
|  | Blackfin DSPs von Analog Devices |

Auf Derivaten dieser Familien hat emlix bereits gearbeitet und erfolgreich Projekte mit Kunden durchgeführt. 
uClinux
uClinux ist eine Linux Distribution - und kein Fork und keine Neu-Implementierung. Sie beinhaltet mehere Linux-Kernel-Versionen, Libraries und viele Applikationen. Alle relevanten nommu-Kernel-Features sind in den „offiziellen“ Linux Kernel integriert. Die uClinux-Distribution ist durch ihren Umfang und ihre Sturktur nur schwer wartbar. Emlix bietet dennoch Dienstleistungen basierend auf uClinux an. Mit geringfügig höherem Aufwand sind zukunftsfähigere Projekte mit diskreten Paketen auf Basis von e2factory umsetzbar. Hierfür gibt es bei emlix bereits zahlreiche Beispiele. 
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