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e2 factory - Plattformstrategien und Third-Party-Support mit dem emlix Embedded Build System

(25.02.08) Die emlix GmbH präsentiert auf der Embedded World 2008 (Halle 11/Stand 11-222) erstmals ihr emlix Embedded Build System, e2 factory. Neben dem reproduzierbaren Erstellungsprozess ermöglicht e2 factory auch ein vollständiges Einbinden des Kunden und dritter Partner in den Entwicklungs- und Wartungsprozess.

Embedded Linux-Systeme bestehen aus einer Vielzahl einzelner Softwarekomponenten (Pakete), die hardware- und funktionsoptimiert zu einem Board Support Package (BSP) zusammengestellt werden. Genau für diesen Prozess sowie für die standortübergreifende Zusammenarbeit von Entwicklern hat emlix das Build System e2 factory entwickelt. Das System garantiert die personenunabhängige Reproduzierbarkeit eines solchen Board Support Packages und damit die Wartbarkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg. e2 factory ist zudem Basis für den nahtlosen Support von Endprodukteherstellern. Es basiert auf einem Software-Repository, in dem alle verwendeten Pakete optimiert und validierbar gepflegt werden.

Damit ermöglicht es eine durchgängige Versionsverwaltung und Crossentwicklung bei zentralem Software- und Konfigurationsmanagement. Dies gilt uneingeschränkt auch für die Integration von Softwarekomponenten weiterer Partner. Durch die Unabhängigkeit von einem konkreten Sourcecode-Managementsystem lassen sich Innovationen aus der Open Source Community auch noch während des Entwicklungsprozesses nahtlos integrieren.

Darüber hinaus dokumentiert e2 factory automatisch die einzelnen Open Source-Lizenzen der jeweils verwendeten Softwarebausteine und ermöglicht somit einen rechtssicheren Umgang mit freier Software.

Auf der Embedded World wird e2 factory im Kontext eines Board Support Packages für eine neuartige Telefonie-Plattform eines Herstellers von DECT-Chipsätzen präsentiert. Gerade für diese schnelllebige Branche mit ihren kurzen Produktlebenszyklen, zahlreichen Geräte-Varianten sowie weltweit verteilten Endgeräteherstellern bietet sich das emlix Embedded Build System als Basis an. 

 

Mehr zu e2 factory lesen Sie hier.




NetDCU9 Embedded Linux BSP:
ready-to-run Kamerapplikationen auf Open Source-Plattform

(25.02.08) Gerade bei sicherheitskritischen Kamera-Anwendungen muss das Betriebssystem nicht selten im Source Code vorliegen. Die Basis dafür bildet beispielsweise das Embedded Linux Board Support Package (BSP) der emlix GmbH für das NetDCU9-Board der F&S Elektronik GmbH, das als einziges Mitglied der NetDCU-Familie über eine Video-in-Schnittstelle verfügt.

Auf der Embedded World in Nürnberg (26. bis 28. Februar 2008) stellt emlix das NetDCU9 BSP in Zusammenhang mit einer sehr leistungsfähigen Mikrokamera der Kappa opto-electronics GmbH vor. Der Kamerakopf hat einen Durchmesser von nur 1/6tel Zoll und eignet sich somit hervorragend für die industrielle und medizinische Endoskopie. Gesteuert wird sie über eine nanoX-basierte Bedienoberfläche mit Touchscreen, die sowohl die Bildinformationen wie auch Steuerungselemente unter einer Oberfläche verbindet. Durch eine Overlay-Anzeige können optional Statusdaten von Aktoren und Sensoren angezeigt werden.

Allerdings birgt diese Kooperation zwischen dem Hersteller besonders robuster Hochleistungskameras, dem Embedded Open Source-Dienstleister und dem Boardhersteller noch weiteres Potenzial. Ein Beispiel für kundenspezifische High-end Videokamera-Anwendungen in Verbindung mit Standard Single-Board-Computersystemen und Embedded Open Source-Software bietet die Luftfahrtbranche mit ihren äußerst anspruchsvollen Zertifizierungsvorschriften. Hier ist gerade für sicherheitskritische Anwendungen ein Offenlegen des Source Codes gefordert. Dabei geht es im einfachen Beispiel um die Kameraüberwachung eines Flugzeugfahrwerks, das in Verbindung mit den elektronischen Sensordaten dem Piloten darstellt, ob das Fahrwerk tatsächlich aus- bzw. eingefahren ist. Applikations-spezifische Anpassungen sind über ein entsprechendes Custom BSP der emlix GmbH wirtschaftlich zu realisieren. Die Kappa-Kameras haben ihre Einsatzfähigkeit in der Avionics-Branche bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

Ebenso sind für die nahe Zukunft Projekte in der industriellen Fertigungsüberwachung angedacht. Im Zusammenspiel mit den Kappa Digitalkameras mit GigE- oder FireWire- Schnittstelle lassen sich auf Basis von Open Source-Software bildverarbeitende Applikationen entwickeln, die von der Verlässlichkeit und smarten Architektur der embedded Systeme profitieren.

emlix erstellt  im Rahmen einer langjährigen Hardware-Software-Partnerschaft mit F&S Elektronik regelmäßig Embedded Linux Board Support Packages. Diese dienen jeweils zum schnellen Evaluieren des Boards und der Betriebssystemsoftware. Für spezielle, wie etwa die oben genannten Anwendungen entwickelt emlix diese Evaluation Edition zur funktions-optimierten Custom Edition weiter.




e2 elements für den embedded AWARD 2008 nominiert
(25.02.08) Die emlix GmbH zählt mit ihrem Framework "e2 elements" für die Komponenten-basierte Entwicklung von Anwendungssoftware im Embedded-Bereich zu den drei für den embedded AWARD 2008 nominierten Unternehmen in der Kategorie Software.  

Für emlix ist dies ein deutliches Signal, dass sich die Investition von Entwicklungskapazitäten in ein solches Projekt lohnt. Anwender profitieren von der erheblich gesteigerten Wartbarkeit und Entwicklungsfähigkeit ihrer in e2 elements erstellten Applikationen. Klare Konventionen für alle in diesem Framework erstellten Komponenten und insbesondere deren Schnittstellen garantieren, dass keine strukturellen Abhängigkeiten zu anderen Komponenten entstehen. Einzelkomponenten lassen sich ohne Einfluss auf weitere Module gegen verbesserte Bausteine austauschen. Dies ist insbesondere bei der in der Regel langen Lebensdauer von Embedded Software und der Differenzierung in Produktfamilien enorm wichtig. Ebenso ermöglicht e2 elements die problemlose Zusammenarbeit mehrerer Partner über verteilte Standorte hinweg.

Auf der Embedded World (Halle 11/Stand 11-222) stellt emlix e2 elements in Zusammenhang mit einem hoch-integrierten und vertikal vernetzten Transport-Logistiksystem vor. Ein angepasstes Embedded Linux-System mit einer komponentenbasierten Applikation läßt sich für unterschiedliche Einsatzzwecke anpassen und in bereits existierende Enterprise-Umgebungen eingliedern. Software-Komponenten sind beispielsweise am Empfang von Schicht- und Routendaten, an Positionsmeldungen in die Zentrale und der Verknüpfung des Fahrerinformationssystems mit den Temperatur- und Füllstandssensoren sowie einem automatischen Probenahmesystem beteiligt. Auch Zustandsdaten des Fahrzeugs werden regelmäßig ermittelt und versendet.

Dank der Komponenten-basierten Entwicklung lassen sich einzelne Software-Module gegen verbesserte Versionen austauschen, ohne das unerwünschte Wechselwirkungen im Gesamtsystem zu befürchten sind. Ebenso ist es möglich, ergänzende oder modifizierte Komponenten hinzuzufügen, die andere Aufgabenstellung in der Logistikbranche erfüllen. e2 elements erlaubt also eine Plattform-Strategie, auf deren Basis Anpassungen für unterschiedliche Kundengruppen möglich sind.

 

Mehr zu e2 elements finden Sie hier.




TPM - das Sicherheitsimplantat
Mit Trusted Platform Modules machen Embedded-
Computersysteme nur das, was sie sollen


(08.01.2008) Trusted Platform Modules sind in vielen Computersystemen bereits eingebaut, werden aber nur selten genutzt. Dabei sind mit diesen Modulen viele Anwendungsszenarien denkbar, die für die Embedded-Welt von größtem Interesse sind. Ob Schutz vor Produktpiraterie oder Sicherung gegen Manipulation von Daten – die Library „TrouSerS“ bietet zahlreiche Hilfsfunktionen für Linux-Systeme.

 

Lesen Sie den ganzen Artikel aus der Elektronik 01/2008 hier.



Ihre Ansprechpartnerin


Heike Jordan
Marketing/PR
Tel + 49 (551) 30664-0
info @ emlix.com



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Details zum neuen Komponentenframework e2 elements finden Sie hier.